Willkommen bei der BioWärme Ersingen eG

Hangstraße an das Nahwärmenetz angeschlossen

Nach fünfwöchiger Bauzeit wurde die Hangstraße in Ersingen an das Nahwärmenetz der Biowärme Ersingen eG angeschlossen. Die Wärmeleitung, die bisher von der Fröbelstraße durch das Kindergartengelände in direktem, steilen Anstieg zur Schule führte, wurde durch eine Stichleitung in die Hangstraße erweitert. In 1 m tiefe wurde ein Doppelrohr mit 35 cm Durchmesser verlegt. In diesem Rohr befinden sich die beiden Stahlrohre für Vor- und Rücklauf mit Isolierung. Dadurch können die Wärmeverluste gering gehalten werden. Die Gräben sind inzwischen verfüllt und werden Anfang November asphaltiert. Bei den angeschlossenen Häusern wurden gleichzeitig die Hausübergabestationen eingerichtet, sodass mit Beginn des Winters die Versorgung durch umweltfreundliche Nahwärme erfolgen kann.

Gleichzeitig wurde in der Brötzinger Straße ein Gebäude an die dort vor zwei Jahren verlegte Wärmeleitung angeschlossen. Während in der Hangstraße bereits eine Abzweigung verlegt war, musste in der Brötzinger Straße die bestehende Leitung angebohrt werden. Das Ablassen des Wassers aus der Wärmeleitung entfiel nicht nur aus Kostengründen, sondern auch um eine Versorgung der Abnehmer nicht zu beeinträchtigen. Deshalb wurden Vor und Rücklauf bei vollem Durchfluss (Leitungsdruck 5 bar) angebohrt. Dazu wurde ein Anbohrkugelhahn an die Leitung geschweißt. Durch den Kugelhahn hindurch wurde der Bohrer zur Wärmeleitung geführt und diese geöffnet. Mit dieser Methode können auch künftig weitere Gebäude, die an der Wärmetrasse liegen, problemlos angeschlossen werden.

80% der neu angeschlossenen Gebäude wurden bisher mit Öl beheizt. Obwohl der Ölpreis in den letzten Jahren stark zurückging, entschieden sich mehrere Hausbesitzer für Nahwärme. Gründe dafür:

  • Unabhängigkeit von Energiekonzernen und Förderländern
  • Umweltfreundliche Versorgung zu 100% aus erneuerbaren Rohstoffen

Bei der Gewinnung des Biogases wird dem Kuhmist in Gärbehältern Methangas entzogen. Das ozonschädigende Methangas gelangt somit nicht in die Umwelt, sondern wurde in zwei Blockheizkraftwerken zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Dadurch werden allein bei der Biogasanlage Heckmann jährlich 3.000.000 kg CO2-Äquivalente eingespart. Zum Vergleich: Der Austausch eines alten Kühlschrank erbringt eine Ersparnis von 26 kg CO2-Äquivalente.

Der Betrieb der Nahwärmeversorgung hat begonnen. Für Ihre Fragen bei der Umstellung und bei evtl. Störungen haben wir für unsere Abnehmer folgende Servicenummer eingerichtet:

 

                                     07231/5660060

 

Sie erreichen uns dort täglich von 8:00 – 20:00. Bitte benutzen Sie nur noch diese Rufnummer.

 

investition in Ihre Zukunft !

 

gefördert durch die

Europäische Union

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

das Land Baden-Württemberg

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Baden-Württemberg

 

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